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    ZENTRUM FÜR ANGEWANDTE
    PASTORALFORSCHUNG

ZAP-Konfigurator

Der Begriff „Konfigurator“ stammt aus der Innovationstheorie und der Kreativitätstechnik. Lernpsychologisch weiß man, dass sich bei Praxisherausforderungen vor allem dann Lösungsenergien freisetzen, wenn das gegebene Problem grob vorgegliedert und somit der Möglichkeitsraum zu erwartender Lösungen grob eingegrenzt wurde. Gute Konfiguratoren halten dabei die Balance einer mittleren Abstraktion: Sie strukturieren einerseits hilfreich vor, formatieren aber andererseits nicht schon zu detailliert. Konfiguratoren sind demnach ein unersetzlicher Bestandteil von „open-innovation“-Verfahren.

Der ZAP-Konfigurator  ist das Herzstück unserer Forschungen und erster Bezugspunkt unserer Kooperationsprojekte. Er impliziert folgende Thesen:

1. Gegenwärtige Kirchenentwicklung kann keiner der hier pointierten Herausforderungen ausweichen. Das bedeutet: Wer hier nicht aktiv entscheidet, über den wird entschieden. In jeder der pointierten Linien herrscht gegenwärtig ein Handlungsdruck, der in seiner Faktizität normative Kraft bekommen hat.

2. Wir sagen nicht, dass es nicht eine achte oder neunte Linie geben kann. Wir sagen nur: An diesen Linien kommt man nicht vorbei.

3. Die in den sieben Linien pointierten Herausforderungen gelten für nahezu jede kirchliche Akteurseinheit: sei es eine Diözese, ein Orden, eine große Pfarrei, ein Verband oder ein Krankenhauskonzern.

Unsere Kooperationspartner entscheiden sich für konkrete Projekte in einer dieser Linien:

ZAP-Konfigurator
ZAP-Konfigurator
Partizipation
Kommunikation
Artikulation