Leitbild

Vielleicht gehören Sie schon zu denen, die uns bereits kennen und begleiten? Oder lernen wir uns erst kennen? Jedenfalls arbeitet das zap bereits seit dem Jahr 2012 mit dem Auftrag, eine neue Gestalt von Kirche vorzudenken und diese mit seinen Partnern auch projekthaft vorzugestalten. 

Eine neue Präsenz und Kraft von Kirche

Angezielt ist dabei zum einen eine öffentliche, sichtbare, vernetzte Kirche: Die, die vielfältigen Impulse und Erfahrungen säkularer Gegenwartsgesellschaften interessiert wahrnimmt und innovativ umsetzt. Angezielt ist genauso eine authentische, mobilisierende und motivierende Kirche: die um ihre eigene Kraft und Bedeutung weiß; die sich wirksam als eine Ressource für modernes Leben erweist; die ihre Innovationen, Rituale, Texte, Erzählungen usw. einspeist und bezeugt.

Ein eigener Ansatzpunkt der Arbeit an Kirchenentwicklung

Dieses Zielbild ist erkennbar dialogisch, osmotisch, interdisziplinär. Am zap arbeiten wir immer mit der Wechselwirkung von Theologie und Sozialwissenschaften. Als Team sind wir wissenschaftlich mehrsprachig. Das bewirkt mehreres: 

Erstens wehren wir uns genauso gegen eine Reduktion von Kirche auf reines Funktionieren wie gegen eine Reduktion auf spiritualistisches Wegdeuten und Nicht-Bearbeiten von Herausforderungen. (Beides wäre schlechte Wissenschaft.)

Zweitens entdecken wir die Meso-Ebene der Organisation als die wirkungsstärkste Stellgröße für Kirchenentwicklung. Da diese Meso-Ebene von der Praktischen Theologie ziemlich unbeforscht ist, füllen wir mit dieser Schwerpunktsetzung eine Lücke im Diskurs.

Drittens erlaubt der Ansatzpunkt bei der Organisation klare Präzisionen. Das zap arbeitet ausschließlich drittmittelorientiert. Unsere Kooperationspartner sind die Akteure auf diesen Meso-Ebenen wie Generalvikariaten, Landeskirchen, Dekanaten, Netzwerken, Ordensgemeinschaften usw. Wir forschen in der Kombination von empirischer Evaluation und normativer Interpretation. Unseren Forschungsansatz bezeichnen wir als ‚intervenierende Reflexion‘. 

Eine neue Phase: ‚wirkungsorientierte Führung‘

Mit dem Jahr 2024 tritt das zap in eine neue Phase ein. Nach einer umfassenden Sichtung der Learnings aus den letzten Jahren werden wir uns auf die zwei wichtigsten Transformationsfaktoren konzentrieren. Diese sind ‚Gelingende Führung‘ und ‚Meßbare Wirksamkeit‘. 

‚Gelingende Führung‘: Es braucht den Kompetenzaufbau für einen neuen Typ von organisationsbezogener Führung in Kirche und kirchlichen Einrichtungen. Unsere neue zap:academy bietet umfangreiche Fortbildungen an. 

‚Meßbare Wirksamkeit‘: Gemeinwohlförderung ist kein symbolisches, sondern ein reales Ziel. Kirche muss als glaubwürdige und einflussstarke Allianzpartnerin für Gemeinwohl arbeiten und erkennbar sein. Unser Kompetenzzentrum ‚Pastorale Evaluation‘ und der angeschlossene Betrieb impaect unterstützen Sie, wenn Sie dieses Ziel erreichen wollen.

Das zap – gerne mit Ihnen

Das zap ist eine Denkfabrik für zukunftsfähige Kirchen- und Gesellschaftsentwicklung. Es ist angesiedelt am Lehrstuhl für Pastoraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Aus dem Elfenbeinturm kommen nur selten hilfreiche Informationen. Das zap kombiniert daher das Reflexionswissen der Forschung mit dem Praxis- und Entscheiderwissen der Akteure vor Ort. Geist und Energie wollen fließen wie Strom. Docken Sie sich an?