Ehrenamtliches Engagement in der Diakonie Düsseldorf

Auf welche Herausforderung reagiert das Projekt?

Die Diakonie Düsseldorf engagiert sich seit Jahren stark in der Arbeit mit Freiwilligen. Die Organisation bildet Freiwillige aus, beschäftigt Freiwilligenkoordinatoren und schafft bekannte und flexible Engagementbereiche wie Online-Volunteering.

Kooperationspartner:
Diakonie Düsseldorf

Laufzeit: 2022

Die Evaluation soll einen Überblick über alle Arten und Bereiche des Engagements in der Organisation geben, Bedürfnisse, Zufriedenheit und Wünsche der Freiwilligen, der Koordinatoren und der Organisationseinheiten für die zukünftige strategische Planung erheben.

  • Ehrenamt in der Diakonie Düsseldorf ist nicht kirchen- oder milieuspezifisch. Ehrenamtlich Mitarbeitende kommen aus verschiedenen sozialen Milieus und ihr Engagement hängt meistens nicht von ihrer Religion ab. 
  • Die Alterung des Ehrenamts ist eine akute Herausforderung. Drei Viertel der ehrenamtlich Mitarbeitenden sind über 60 Jahre alt, während lediglich 3 % jünger als 29 Jahre sind.
  • Ehrenamtliche sind im Regelfall mit ihrem Engagement sehr zufrieden. Insbesondere werden Anerkennung und Wertschätzung ihrer Arbeit, Aufgabenmanagement, Ansprechpartner*innen und die Möglichkeit, die eigene Religiosität zu leben, hoch bewertet.
  • Die Haltung der Leitungspersonen stimmt mit den Positionen zum Ehrenamt der Diakonie überein. Ehrenamt wird als unentbehrlich für die Leistung der Diakonie anerkannt.
  • Ehrenamt ist kein „Lückenbüßer“ oder Ersatz für das Hauptamt. Es ist eine eigene Form der Mitarbeit in der Diakonie Düsseldorf und darf auch nicht unternehmerisch funktionalisiert werden.
  • Ehrenamt ist nicht kostenlos. Es braucht adäquate Investitionen und die Bereitstellung von Ressourcen für Ehrenamtskoordination und Ehrenamtliche: zeitlich, organisatorisch und finanziell.