Aufbrechen Stuttgart

Auf welche Herausforderung reagiert das Projekt?

Der pastorale Entwicklungsprozess „Aufbrechen – Katholische Kirche in Stuttgart“ wurde im Jahr 2013 vom Stadtdekanat Stuttgart ins Leben gerufen. Ziel dieses Prozesses war es, die katholische Kirche strategisch auf die Zukunft auszurichten. Dies geschah vor dem Hintergrund eines kontinuierlichen Mitgliederverlusts und einer Abnahme der Kirchenbindung seit den 1970er Jahren. Die Kirche stand zudem vor strukturellen und wirtschaftlichen Herausforderungen, darunter Verwaltungsaufgaben und der Umgang mit einer großen Anzahl an gemeindlichen Immobilien. Im Rahmen von „Aufbrechen“ wurden sowohl pastorale Schwerpunktthemen und -aufgaben identifiziert als auch Veränderungen in Strukturen, Gremien, Finanzen, Kirchen und Gemeinden geplant. Dabei ging es darum, die Kirche an die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen anzupassen und zukunftsfähig zu machen.

Kooperationspartner:
Stadtdekanat Stuttgart – Evaluation von „Aufbrechen“-Prozess

Laufzeit: 2023-2024

Die Evaluierung des pastoralen Entwicklungsprozesses „Aufbrechen“ erfolgte 10 Jahre nach seinem Start durch zap:eval. Dabei wurden sowohl die Selbst- als auch die Fremdwahrnehmung des Prozesses innerhalb der Kirchengemeinde sowie der Stadtgesellschaft analysiert. Dies geschah mithilfe von Inhaltsanalysen von Medienberichten über „Aufbrechen“ und durch interne Dokumente der katholischen Kirche Stuttgart. Zusätzlich wurden Leitfadeninterviews mit Vertreter*innen der Kirche und der Stadt durchgeführt, um qualitative Einblicke in die interne und externe Wahrnehmung des Prozesses zu erhalten. Die Stadtbevölkerung sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen konnten ebenfalls durch eine repräsentative digitale Umfrage zur Erfassung ihrer Wahrnehmung des Prozesses „Aufbrechen“ beitragen.